Collaborationen sind in der Craftbier-Branche mehr als nur die schlichte Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Brauereien, sie sind ein Stück Kultur. Die Bierszene ist seit eh und je ein hartes Pflaster. Kleine, unabhängige Brauereien müssen mit den niedrigen Preisen industriell hergestellter Biere mithalten. Außerdem sind es Luxusgüter und unnötige Genusskäufe, die in Zeiten von finanzieller Instabilität und Rezession als Erste gestrichen werden. Die Konkurrenz ist groß und jede Brauerei kämpft ums Überleben. In der Craftbier-Branche sitzen die meisten im selben Boot und trotzdem – oder gerade deswegen – legt man großen Wert auf kollegiales Miteinander und eine starke Community. Braumeister:innen auf der ganzen Welt vernetzen sich, stehen sich mit Rat und Tat zur Seite, tauschen Erfahrungen, Rezepturen und Rohstoffe, treffen sich auf Messen und Conventions, trinken gemeinsam und brauen gemeinsam. Collaboration statt Konkurrenzkampf!
Ganz vorne mit dabei und große Verfechter dieses ehrenwerten Prinzips sind die Brauereien Blech.Brut aus Deutschland und Bereta Brewing aus Rumänien. Die befreundeten Teams haben sich für einen gemeinsamen Sud zusammengetan: Das Bier nennt sich passenderweise Nobody Knows More About Collabs Than We Do und ist ein sämiges, fast schon dickflüssiges Sauerbier mit einer Menge Obst. Frisches Püree von Ananas, Kürbis, Himbeere und Papaya sowie ein Hauch Zimt formen einen bierigen Smoothie, der so fruchtig ist, dass er sich fast gesund anfühlt. Obst pur!
Bereta Brewing Co
Blech.BrutWasser, Gerstenmalz, Ananaspüree, Papayapüree, Kürbispüree, Himbeerpüree, Zimt, Hopfen, Hefe